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Warum hören Sie schlecht?

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Mögliche Ursachen für Hörprobleme

Schlechteres Hören kann eine Vielzahl von Ursachen haben.
Bei einer Erkältung zum Beispiel, leidet man zugleich auch oft unter Schmerzen im Ohr. Besucht man ein lautes Konzert oder arbeitet mit lauten Maschinen, kann anschließend ein Pfeifen im Ohr auftreten. Wenn man mit dem Flugzeug unterwegs ist, empfinden viele Menschen einen Druck im Ohr.

Der Akustiker spricht grundsätzlich von zwei Arten von Hörminderungen, die aufgrund von Krankheiten entstehen: die Schallleitungshörminderung und die Schallempfindungshörminderung.

  • Schallleitungshörminderung

    Bei der Schallleitungshörminderung kann die Ursache im Außenohr oder im Mittelohr liegen. Diese Erkrankungen sind meist medikamentös oder operativ zu behandeln. Häufige Ursachen für solche Hörminderungen können z.B. sein:

    • Mittelohrentzündungen, Cholesteatom oder Erkältung
    • Ohrenschmalzpfropfen im Gehörgang (lässt sich vom HNO-Arzt entfernen). Der Schall wird durch das Ohrenschmalz gedämpft.
    • Loch oder Narbe im Trommelfell: die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells ist beeinträchtigt und es kann den Schall nicht optimal weitergeben
    • Versteifung der Gehörknöchelchenkette (Otosklerose): die Gehörknöchelchenkette kann die Bewegungen des Trommelfells nicht optimal an das Innenohr weitergeben
  • Schallempfindungshörminderung

    Liegt die Hörminderung im Innenohr (Schallempfindungshörminderung), kann ein Hörgerät den Verlust ausgleichen. Schädigungen im Innenohr sind meist durch „Abnutzung“ verursacht. Im Laufe des Lebens wird unser Ohr durch viele Einflüsse unserer Umgebung (besonders Lärm) belastet. Die Folge sind nicht regenerierbare Schädigungen in der Cochlea.

    Die Einnahme von Medikamenten mit bestimmten Wirkungen oder auch Gendefekte können ebenfalls einen Hörverlust verursachen.

    In diesen Fällen ist ein Besuch beim Hörakustiker zu empfehlen.